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| Institut für Kultur und Religion (InKuR) in Berlin | | Mitglied
im Deutschen Verband für Coaching und Training (dvct) e. V. |
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Seelsorge / Spiritual Care Seelsorge ist ein Begriff, der sehr verschiedene Assoziationen hervorrufen kann. Für viele Christen ist das Wort Seelsorge die Überschrift für gelungenes kirchliches Handeln überhaupt. Viele kirchenferne Menschen verbinden damit moralische Eingrenzung und religiöse Verblendung. Es gibt viele Definitionen von Seelsorge. Zentral ist das Menschenbild, das der Seelsorge im Vergleich zu anderen Formen psychosozialer Beratung zugrundeliegt. Seele meint nicht nur die individuelle, biographisch bedingte Welterfahrung, sondern schließt den Bezug des Menschen zum Großen und Ganzen des Lebens ein, zu Konstrukten über den Sinn des Universums und des konkreten eigenen Lebens. In der christlichen Seelsorge spielt deshalb explizit oder implizit auch immer die Dimension der Gottesbeziehung ein wichtige Rolle. Moderne Seelsorgeausbildungen sind eine Mischung aus der Vermittlung von professioneller Kommunikation, wie sie auch in anderen Beratungsformen Standard sind und der Selbstreflexion eigener Glaubenshaltungen. Die kompetente Bezugnahme auf spirituelle Ressourcen in der Beratungsarbeit zeichnet die Seelsorge vor anderen Beratungsformen aus. In Seminaren und Workshops an der Evangelischen Hochschule Berlin wird die "Basiskompetenz Beratung und Seelsorge" vermittelt. Gasthörer sind - wenn die Gruppengrößen es zulassen - willkommen. Spiritual Care Bis vor kurzem hätten wir Spiritual Care einfach vom Englischen ins Deutsche in "Seelsorge" übersetzt. Neuerdings wird dieser Begriff aber in der deutschsprachigen Fachwelt anders besetzt. Er steht für spirituell verstanden Professionalität, die unabhängig von instiutionalisierten Religionsgemeinschaften sein kann. Diese Art professioneller
Kommunikation hat sich im Arbeitsfeld von Sterbegleitung, insbesondere
bei Krebspatienten etabliert. Mediziner und Psychologen bieten jenseits
der Kirchen Fortbildungn zum Thema Spirituelle Begleitung an. Es ist die Frage,
inwieweit die kirchliche Seelsorge es schaffen wird, diesem neuen Interesse
an Religionspsychologie auch durch eigene Angebote entgegenzukommen und
mit den Menschen in den Dialog zu treten, die zunächst sagen: Religion
ja, Kirche nein. Links: |
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